Geduld, Hass und Angst...

mezeg, München, Saturday, 22.08.2015, 11:18 (vor 4012 Tagen) @ stepl


Zu viel Aufregung ist ungesund!

Es erhöht die Gefahr, Anfälle zu bekommen. Um so mehr ich lernte ruhiger und gelassener zu werden, um so mehr sank die Zahl der Anfälle.

Das kann nicht generell für jeden gelten. Ich bin ein "Wellen-Typ": kann mich fürchterlich aufregen - oder in eine depressive Phase tief sinken. Dann geht es aber wieder aufwärts, habe die Wut / Frust doch abreagiert. Mal durch ausdrückliche Klarstellung, mal an Ersatzlösung gebastelt, mal durch Abreagieren - auf's Fahrrad springen oder in ein anderes Hobby tauchen - mal durch Erkenntnis, daß sich nichts ändert läßt also Kräfte nicht unnötig verbrauchen.

Egal wie stark ich mich aufrege / versinke, rational weiß ich immer, daß es aufwärts gehen wird und gönne dem Emotionalen mal den Aussetzer. Rational und Emotional empfinde ich wie zwei ineinanderverschlungene Kletterrosen. Beim starken Wind löst sich manchmal das Emotionale und schwenkt bedenklich. Das Rationale kratzt sich etwas ratlos an dem Kopf, das Emotionale rollt sich aber immer wieder an seinem Stiel. Diese Vorstellung gefällt mir.

Ist halt mein Typ.

mezeg


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