Vor 10 Jahren SHT jetzt 1. Anfall !richtige Diagnose?

Mazulog, Wednesday, 12.02.2014, 14:29 (vor 4568 Tagen)

Hallo,

ich möchte hier meine gesamte Geschichte erzählen und um Rat fragen.


Ich hatte vor etwa 10 Jahren einen Verkehrsunfall mit schwerem SHT kleineren Blutungen im Kopf.

Habe ab 2006 eine neue Ausbildung begonnen und diese 2009 beendet. Seit dem arbeitete ich normal wie jeder Andere auch in verschiedenen Jobs.
Ungefähr 1,5 Jahre als Schichtarbeiter und fast 3 Jahre als IT-Administrator.
Seit April 2013 bin ich als alleiniger IT-Administrator in einer Firma beschäftigt.

Im September 2013 hatte ich dann plötzlich meinen ersten Anfall vom Typ Grand Mal.
Ich konnte mich plötzlich nicht mehr bewegen und meine Muskeln reagierten nicht mehr auf mich. Ich bin zu Boden gesackt und habe mich gekrümmt.
Nach Erzählungen habe ich gekrampft und gezappelt. Ich war ungefähr 5-10 min bewußtlos.
Im Krankenhaus wurden keine neueren Veränderungen, bis auf die alten Verletzungen festgestellt. Man geht davon aus, das die Narben an allem Schuld sind und hat mir Lamotrigin verschrieben.


Beruflich und auch privat war es zu der Zeit besonders streßig.

Im Job mußte ich alleine 4 Projekte steuern und aktiv mitarbeiten. Neben den neuen Arbeiten kamen natürlich noch die üblichen Probleme dazu. In der Zeit habe ich unregelmäßig gegessen, wenig getrunken und auch schon mal 12 h gearbeitet.

Privat habe ich 2 kleine Kinder und war zu der Zeit dabei ein eigenes Haus zu planen.
Meine private Zeit war auch stressig und meine Ruhephasen kurz.


Mein erstes Gespräch beim Neurologen hatte ich vor ca 4 Wochen. Sie teilte mir sofort mit, das ich Epileptiker bin und jetzt ein lebenlang Tabletten nehmen müsste.

Außerdem verbot sie mir meinen Sport, den ich seit 20 Jahren mache. Sie verbot mir das Schwimmen.

Ich bin mit der Diagnose und den Tabletten, die ich jetzt nehmen soll überhaupt nicht zufrieden. Ich hatte unbestritten einen Anfall und bin zusammengebrochen. Aber wieviele Menschen brechen auch ohne Vorschäden einfach aus Überlastungen zusammen und können nicht mehr.

Ich bin mir sicher, das ich den Grund für den Anfall kenne und in Zukunft vermeinden kann.

Ich möchte die Tabletten absetzen und wieder ohne leben. Gibt es Leute denen es ähnlich erging und die jetzt ohne Medikamente lebe? Wie setzt man sie ohne Nebenwirkungen ab?


Vielen Dank für die Antworten.


Gruß...


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