Eine schwere Entscheidung ...

Lego, Wednesday, 18.08.2010, 18:51 (vor 5844 Tagen) @ Ela

Hallo Ela,

Du kannst sicher viele Medikamente adäquat zur Epilepsieform eines jeden Einzelnen verabreichen, gäbe es da nicht die große Anzahl der Nebenwirkungen, die genau dieses Unterfangen fast unmöglich macht.
So ist es mir ergangen.

Da geht es in der Schulmedizin darum, eine bestimmte Art der Epilepsie genau mit einem am besten geeigneten Medikament zu behandeln. Aber nicht jeder verträgt genau diese "Chemie" gleich gut.
Und so gibt es viele "Versuche", eben "Trial and Error".
Es kann sein, dass die Anfälle mit einem Medikament rückläufig sind, aber was hilft das alles, wenn der Patient dann unter den Nebenwirkungen der "Chemie" ebenso leidet.
Und ganz schnell ist man wieder da, wo man schon mal war.....!
Wenn das alles so einfach wär, das wäre schön.

Da lob ich mir die Naturheilkunde und hier insbesondere die klassische Homöopathie, die den Menschen bzw. den Patienten ganzheitlich (Körper und Seele) anschaut, behandelt, und auch ohne den wissenschaftlichen Nachweis zu erbringen, auf dem immer alle "rumhacken", sehr wohl wirksam ist.

Wenn man sich z.B. der klassischen Homöopathie zuwendet, heißt das doch nicht automatisch, dass sofort die laufende schulmedizinische Medikation abgesetzt wird bzw. werden muß.
Das ist sicher weder im Sinne des naturheilkundlichen Therapeuten noch im Sinne des Patienten, aber das wird auch kein Therapeut machen bzw. vorschlagen, der sich seiner Verantwortung bewußt ist!
Da gilt es eben, einen guten klassischen Homöopathen/ Heilpraktiker zu finden.

Wenn man ein wirksames schulmedizinisches Mittel gefunden hat, das dem Patienten dazu verhilft, weniger Anfälle zu bekommen oder sogar anfallsfrei zu werden, warum soll man dann nicht versuchen, zunächst die Homöopathie begleitend einzusetzen, z.B. um die Nebenwirkungen zu mildern?
Aber natürlich in der Hoffnung, irgendwann ganz die Chemie aus dem Körper zu verabschieden?
Das ist doch ein gutes Ansinnen.

Schönen Abend.
Lego


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