Eine schwere Entscheidung ...

Lego, Wednesday, 18.08.2010, 22:20 (vor 5844 Tagen) @ Ela

Hallo Ela,
nun möchte ich doch nochmal auf die NW der Medis zu sprechen kommen.

Es gibt Epilepsiepatienten, die nicht sofort bei einem Anfall aus den Pantoffeln kippen und trotzdem Anfälle haben.
Wenn man dann als Patient mit den Medis "beschossen" wird, sich an der Anfallssituation nichts ändert, sondern im Gegenteil die erheblichen NW das Problem sind, dann gibt es gegen die NW die nächste Pille.
Dann kommt irgendwann die nächste NW und schon ist die Schulmedizin mit einer weiteren Pille dabei.
Das ist ein Teufelskreis, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt.

Da habe ich mich der klassischen Homöopathie zugewandt und zwar mit Erfolg, wobei die schulmedizinische Epilepsiemedikation natürlich nicht sofort abgesetzt bzw. reduziert wurde.
Das macht kein Therapeut, der gewissenhaft arbeitet.

Hier hat auch in der laufenden Diskussion niemand(auch Andreas nicht!) behauptet, dass beim Beginn einer naturheilkundlichen Behandlung gleich die komplette Schulmedizin gestrichen werden muß.

Sollten unter einer Kombination aus schulmedizinischer Behandlung und Alternativmedizin doch noch Anfälle auftreten, warum sollte man dann ausgerechnet die naturheilkundliche Behandlung abbrechen? Das verstehe ich nicht.
Die naturheilkundliche Behandlung provoziert mit Sicherheit keine Anfälle, sondern das Gegenteil ist der Fall.

Was mich dann noch interessiert, ist, was man denn nun genau unter ganzheitlicher Behandlung versteht.
Eine solche Behandlung erlebe ich bei der homöopathischen Behandlung, nicht aber in der Schulmedizin.

In der Schulmedizin gibt es gegen Kopfschmerzen eine Pille.
In einer homöopathischen Behandlung wird der Mensch in seiner Einheit (Körper und Seele) angeschaut und dadurch wird auch die Behandlung sehr individuell und läßt sich nicht auf einen anderen einfach so übertragen.

Bin gespannt, wie die Diskussion hier weitergeht.

Gruß
Lego


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