Eine schwere Entscheidung ...

Lego, Thursday, 19.08.2010, 17:13 (vor 5843 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,
wie ich hier lese, haben sich die Wogen doch wenigstens etwas geglättet.

All das, was Du geschrieben hast, habe ich auch versucht zum Ausdruck zu bringen.
Ich habe besonders betont, dass niemand!!! in der laufenden Diskussion hier behauptet hat, dass es nun unerläßlich sei, die laufende schulmedizinische Medikation abzubrechen, wenn man sich der Naturheilkunde zuwendet.
Ich kann es auch nicht ausstehen, wenn jemand Dinge aus dem Zusammenhang reißt und in den Raum wirft bzw. unterstellt, die man so gar nicht gemeint hat.

Du weißt und hast es mehrfach zum Ausdruck gebracht(und ich weiß es auch), dass auch die Schulmedizin natürlich ihren Platz hat, aber mir liegt genauso wie Dir daran, dass auch die Naturheilkunde und hier im speziellen die klassische Homöopathie ihren Platz hat und behält und nicht aus den unterschiedlichsten Gründen ständig mies gemacht wird und somit die Schulmedizin auf ein Podest kommt.
Fast noch schlimmer ist es doch, so empfinde ich es als Patient, der gute Erfahrungen mit der Homöopathie macht, wenn jemand einmal schlechte Erfahrungen mit einem Homöopathen/ Heilpraktiker gemacht hat, und hier gleich pauschal alle "über einen Kamm schert".
Wie mag es Dir da erst mit solchen Verallgemeinerungen gehen, wo ich mich als Patient schon mies fühle, wenn man so pauschal urteilt.
Nun bin ich ein echter Anhänger der Homöopathie, weil ich sehr davon profitiere,
was aber natürlich nicht heißt, dass nicht auch die Schulmedizin ihren Platz hätte. Ich merke, dass man sich hier ja schriftlich schon doppelt und dreifach "absichern" muß, damit einem nicht das Wort im Mund umgedreht wird.

Du hast natürlich völlig recht, dass eine Behandlung auch immer eine Vertrauenssache ist. Entweder man hat Vertrauen in seinen Arzt und/ oder Naturheilkundler oder eben nicht.
Aber das wird man ja sehr schnell feststellen.

Auch bin ich mit Dir einer Meinung was die heutige Ärzteschaft angeht.
Ich erlebe es als Patient immer wieder, dass ich nicht mehr wie früher fast "beichten" muß, dass ich mich in naturheilkundliche Behandlung begeben habe.
Die Ärzte sind zum großen Teil sehr aufgeschlossen und lassen auch der Naturheilkunde (für mich die klassische Homöopathie)ihren Platz.
Sie dulden sie nicht nur, sondern sie akzeptieren sie, weil sie wissen, welch tolle Behandlungserfolge auch mit der Alternativmedizin zu erreichen sind.
Die Gräben sind längst nicht mehr so tief.
Wenn schon die Ärzte - was ich ja selbst am laufenden Band so erlebe - der Naturheilkunde positiv zugewandt sind, dann stellt sich mir die Frage, warum immer wieder gerade die Patienten versuchen, diese Gräben zu vertiefen.
Denn wir als Patienten wollen doch nur das Beste für unseren Körper bzw. unsere Gesundheit.
Die Naturheilkunde und die Schulmedizin "vertragen sich miteinander", das ist doch wünschenswert für die Patienten und ein Riesenerfolg für Ärzte und Naturheilkundler.

Gruß
Lego


gesamter Thread: